Arend Heim ist Naturfotograf und Ornithologe und lebt seit einer Covid-Infektion mit ME/CFS. Die Erkrankung hat sein Leben grundlegend verändert. Heute ist er auf umfassende Unterstützung angewiesen.
Die in der Ausstellung gezeigten Bilder entstanden überwiegend in den ersten Monaten seiner Erkrankung, teilweise aus dem Bett heraus in seinem Zimmer, mit Stativ und viel Geduld. Ergänzt werden die Fotografien durch persönliche Gedichte und Texte, die ehrlich, berührend und zugleich hoffnungsvoll sind.
Arends Werke sind bewegend, ohne zu beschweren. Sie zeigen die Kraft, die auch unter schwierigen Bedingungen entstehen kann, und laden dazu ein, sich auf die Perspektive von Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue Syndrom (ME/CFS) einzulassen.
ME/CFS ist eine schwere, chronische Multisystemerkrankung, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränkt und starke Beeinträchtigungen nach sich zieht. Mit der Ausstellung möchten wir Brücken des Verstehens bauen und Betroffene wie ihre Angehörigen in ihrer Lebenswirklichkeit sichtbar machen und begleiten.
Vernissage:
Mittwoch, 15. Juli 2026, 18 Uhr
Die Vernissage bietet Raum für Begegnung, Austausch und Inspiration: für Betroffene, Angehörige, Interessierte sowie alle Menschen, die mehr über ME/CFS und die Folgen von Long Covid erfahren möchten.
Veranstaltungsort:
Haus ZundA, Am Markt 8, 37213 Witzenhausen
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag von 11 bis 15 Uhr
E-Mail: info@hauszunda.org
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Wanderausstellung war zuvor bereits unter anderem in Leipzig, Chemnitz und Meppen zu sehen und gastiert nun in Witzenhausen. Sie basiert auf einer Initiative des Fatigatio e. V., Bundesverband ME/CFS, der größten ME/CFS-Selbsthilfeorganisation in Deutschland und wird in Kooperation mit dem Haus ZundA gezeigt.
Hinweis:
Das Haus ZundA ist barrierefrei zugänglich; die Toiletten sind nicht barrierefrei.