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Gesundheitsminister Schweitzer setzt sich ein

Landau, 23. Dezember 2013

Anfang Mai besuchte Alexander Schweitzer, der Gesundheitsminister von Rheinland-Pfalz die Regionalgruppe Ludwigshafen von Fatigatio e.V., um sich persönlich über MEMyalgische Enzephalomyelitis
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und die Versorgung der Kranken zu informieren. Die Berichte der Betroffenen haben den Minister damals sehr berührt. Er wies bei diesem Treffen darauf hin, dass es noch ein langer Weg sein wird, bis die Probleme in der Versorgung behoben sind. Er versprach aber auch, sich an die Verantwortlichen im Gesundheitssystem zu wenden und die Probleme auch bei seinen Kollegen in den anderen Bundesländern anzusprechen. Kurz vor Weihnachten informierte jetzt Minister Schweitzer die Initiativgruppe MEMyalgische Enzephalomyelitis
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Rheinland-Pfalz über die Ergebnisse seiner Bemühungen.

Die Abteilung für Gesundheit des Rheinland-pfälzischen Ministeriums hat das Thema MEMyalgische Enzephalomyelitis
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in die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) (*1) eingebracht mit dem Ergebnis, dass das Bundesministerium für Gesundheit das Robert Koch-Institut bittet, die Erkenntnisse über MEMyalgische Enzephalomyelitis
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in Deutschland aufzubereiten. Außerdem hat der Minister in Gesprächen mit Landes-Ärztekammer, Landes-Psychotherapeuten-Kammer und Kassenärztlicher Vereinigung deutlich gemacht, dass es wichtig wäre, Fachleute, die MEMyalgische Enzephalomyelitis
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-Kranke untersuchen oder behandeln, besser über die Krankheit zu informieren. Die Landes-Psychotherapeuten-Kammer Rheinland-Pfalz griff diese Anregung bereits auf und veröffentlichte gemeinsam mit Fatigatio e.V. und der Lost Voices Stiftung die Information „Beratung und Psychotherapie bei ME/CFS“. Dieses Positionspapier wurde bereits auf der Homepage der Kammer veröffentlicht (siehe: http://www.lpk-rlp.de ) und wird in einem News-Letter an alle Mitglieder der Kammer versandt.

Bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Rheinland-Pfalz fragte das Ministerium an, ob das gegenwärtige Rehabilitationsangebot den Bedürfnissen MEMyalgische Enzephalomyelitis
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-Kranker entspricht oder angepasst werden müsste. In ihrer Antwort weist die DRV Rheinland-Pfalz zwar erneut darauf hin, dass eine multimodale Behandlung, mit psychoedukativen und körperlich aktivierenden Massnahmen in einer psychosomatischen Klinik am erfolgversprechendsten ist, schränkt aber ausdrücklich ein, dass eine solche Massnahme Rehabilitationsfähigkeit mit einer ausreichenden Belastbarkeit voraussetze.

Darüber hinaus bestätigt auch die DRV Rheinland-Pfalz die Notwendigkeit der Verbesserung von Diagnostik und Therapie in der Versorgung. So hält sie es für erforderlich, Diagnostik und Therapie in den der Rehabilitation vorgelagerten Stufen zu verbessern. Die bestehenden Schwierigkeiten in der Rehabilitation sind aus Sicht des Ministeriums Anlass, Bedingungen und Ergebnisse psychosomatischer Massnahmen genauer zu betrachten und anhand konkreter Fälle mit der DRV Rheinland-Pfalz die aktuelle Versorgungssituation zu erörtern und ggf. nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.

Minister Schweitzer hat das Treffen in Ludwigshafen nicht vergessen. Er hat die Berichte der Kranken und Angehörigen Ernst genommen und setzt sich für eine Verbesserung der Versorgung ein. Damit folgt er beim Thema MEMyalgische Enzephalomyelitis
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seiner Vorgängerin, der heutigen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie hatte 2010 die Schirmherrschaft für den Dokumentarfilm „In engen Grenzen – Leben mit CFS“ übernommen und ebenso wie später Minister Schweitzer die Sendungen des
„Selbsthilfe Treffs MEMyalgische Enzephalomyelitis
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/CFS“ gefördert.

Die Mitteilungen des Ministers übertreffen alle politischen Erwartungen der häufig ohnmächtigen und verzweifelten Kranken und ihrer Angehörigen. Das Gute, „die frohe Botschaft“ ist nicht auf die Weihnachtszeit beschränkt. Der Minister schreibt am Ende: „Sie können sicher sein, dass mein Ministerium für die CFSChronisches Fatigue Syndrom
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-Patienten weiterhin am Ball bleibt.“

Initiativgruppe MEMyalgische Enzephalomyelitis
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Rheinland-Pfalz

(*1) Zu dieser Arbeitsgruppe gehören alle Leiterinnen und Leiter der Gesundheitsabteilungen aller Bundesländer und Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)