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Fatigatio e.V.

"Wir informieren über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten und bieten Informationen an"

Um die Lebensperspektiven für Menschen mit ME/CFS zu verbessern.

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Die Forschung unterstützen

Fachtagung des Fatigatio e.V. Hannover am 19.09.2020

Kostenfreier Livestream der 1. digitalen Fachtagung des Fatigatio e.V. am 19. September 2020

Download Flyer

Alle Vorträge sind im Fatigatio-Shop  nach einer Bearbeitungszeit als DVD oder Stick erhältlich. Einzelne Vorträge sind hier aufYouTube Kanal  nach Zustimmung der Referenten und einer Bearbeitungszeit online und z.T. in englischer und deutscher Fassung über den Youtube Kanal des Fatigatio e.V. abrufbar.

Spendenaufruf: Mein Weg

Für jede Spende wird eine eine Spendenbescheinigung ausgestellt.
https://www.fatigatio.de/aktuelles/details/artikel/spendenaufruf-mein-weg/

Programm der ME/CFS digitalen Fachtagung 2020 am 19.09.2020

„Einer komplexen Erkrankung auf der Spur“

ME/CFS ist noch immer ein Krankheitsbild, dessen Ursachen nicht verstanden sind. Zunehmend werden neue Forschungs- und Behandlungsansätze zu dieser komplexen Erkrankung bekannt. Dabei ergeben sich verschiedene Zusammenhänge aus den Bereichen Autoimmunologie, Infektiologie, Neurologie oder Stoffwechselforschung mit möglicherweise einer pathophysiologischen „Endstrecke“, die zu der schweren Einschränkung der Patienten im Alltag führt.

Bereits während der letzten Fachtagung konnten wir dezidierte Einblicke in die neuesten Entwicklungen der ME/CFS-Forschung z. B. im Bereich Virologie
nehmen. Auch auf unserer diesjährigen Fachtagung möchten wir den Fokus auf weitere aktuelle, auch bereits in Fachzeitschriften publizierten Erkenntnisse richten.


Dr. med. Michael Stingl, FA für Neurologie/ Wien
"Ursachen für CFS - Fallbeispiele aus der neurologischen Praxis"
Grundlagen für ein klinisches CFS unter Berücksichtigung von MCAS, ASIA, POTS, Autoimmunreaktion, hypermobiler EDS und anderen.
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Dr. med. Thomas Buttgereit, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, Assistenzarzt, AG Professor Maurer
„Mastzell-assoziierte Erkrankungen und Fatigue – Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Erfahrungen aus der Praxis“
Fatigue ist ein häufig geäußertes Symptom im Rahmen von mastzell-vermittelten Erkrankungen, wie z.B. der chronischen Urtikaria, Mastozytose und MCAS. In der wissenschaftlichen Literatur wird zudem über mögliche Assoziationen von MCAS mit CFS berichtet. Vorgestellt werden Erkenntnisse ausgewählter klinischer Studien sowie erste Ergebnisse aus der Sprechstunde für mastzell-vermittelte Erkrankungen in Berlin.
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Prof. Dr. med. Carmen Scheibenbogen, FÄ für Hämatologie/Onkologie, Stellv. Leiterin Institut für Med. Immunologie Charité Campus Virchow Klinikum
„CFS/ME - Immunmodulatorische Therapieansätze“
Die bislang etablierte Behandlung ist symptomorientiert und zielt darauf ab, Überanstrengung zu vermeiden, die zu einer Verschlechterung der Beschwerden führt, Symptome der Erkrankung zu lindern, Infektionen zu behandeln und Mangelzustände zu beheben. Es gibt eine Reihe von Hinweisen, dass durch Infektionen ausgelöste CFS-Erkrankungen eine gestörte Immunregulation mit Autoimmunität zugrunde liegt. Immunmodulatorische Behandlungsansätze, die bei einem Teil der Patienten wirksam sind und im Rahmen von kleinen Studien geprüft wurden, sind Rituximab, Immunglobuline, Immunadsorption und Cyclophosphamid.
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Prof. Dr. med. Klaus Wirth,
Pharmaforschung Sanofi-Aventis GmbH Deutschland
„Eine neue und umfassende Krankheitshypothese basierend auf der Beobachtung von Autoantikörpern gegen ß2-adrenerge Rezeptoren“
Vorgestellt wird eine neue und umfassende Krankheitshypothese ausgehend von der Beobachtung von Autoantikörpern gegen ß2-adrenerge Rezeptoren. Recherchen haben ergeben, dass ß2-adrenerge Rezeptoren auch auf andere Weise gestört sein könnten, nämlich durch Polymorphismen und Desensibilisierung. ß2-adrenerge Rezeptoren sind wichtige Rezeptoren der Leistungsanpassung sowohl von kardialer als auch von vaskulärer Seite in Muskulatur und Gehirn. Durch eine Kombination von erhöhtem (vasokonstriktorischem) Sympathikus-Tonus (alle Arten von Stress) und dysfunktionalen ß2-Rezeptoren (verminderte Vasodilatation) kommt es zu einem starken Überwiegen vasokonstriktorischer Einflüsse in Muskulatur und Gehirn. Dies führt zusammen mit einer noch rätselhaften energetischen Störung des Skelettmuskels zu einer kompensatorischen und überschießenden Freisetzung von endogenen Vasodilatatoren in der Muskulatur, deren Wirkung sonst am Gesunden auf die Muskulatur beschränkt bleibt. Diese Mediatoren, welche auch starke Schmerzauslöser sind und bei ME/CFS im Überschuss gebildet werden, gelangen dabei in den Kreislauf. Die komplexe und einzigartige Herzkreislaufsituation – vor allem das paradox niedrige Renin - und viele Symptome lassen sich damit erklären.
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Prof. Dr. med. Jonas Bergquist, Analytische Chemie und Neurochemie am Department of Chemistry-BMC der Universität Uppsala/Schweden
Leiter des ME/CFS Sonderforschungsbereichs der OMF in Uppsala/Schweden
„Biomolecular aspects of ME“/
"Biomolekulare Aspekte bei ME"
(Vortrag in Simultanübersetzung)
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Dr. rer nat. Bhupesh K. Prusty, Institut für Virologie und Immunbiologie, Biozentrum der Julius-Maximilan Universität Würzburg
„Hypervigilant immune system associated with hypometabolic mitochondria are key players in ME/CFS“
Ein hypervigilantes Immunsystem in Verbindung mit hypometabolischen Mitochondrien nimmt eine Schlüsselrolle bei ME/CFS ein. (Vortrag in Simultanübersetzung)
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Programm der Tagung als Download

Formular für die Vorbestellung der Tagungs-USB Version 2020 in Überarbeitung

Tagungs - Flyer

Mitschnitt der ME/CFS - Fachtagung auf DVD / USB-Stick

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Für der Erwerb des Tagungs-Mitschnittes auf USB/DVD wird eine Schutzgebühr über 5,00€ erhoben.  Zu diesem Preis kann der Mitschnitt bereits bestellt werden.

Die DVD bzw. der USB-Stick wird voraussichtlich Anfang Dezember 2020 zur Verfügung stehen!

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