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Vernichtung von Versorgungsqualität durch den Abbau von Krankenhäusern!

Datum: 20.09.2016 Kategorie: Aktuelles

Presseinformation

Nr. 19 – 2016 Berlin/Augsburg, den 16.09.2016

Vernichtung von Versorgungsqualität durch den Abbau von Krankenhäusern!

Erneut fordert der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen die Schließung von Krankenhäusern. Dass dabei die wohnortnahe Versorgung/Behandlung/Betreuung der Bürger/Versicherten/Patienten gefährdet wird, scheint die Manager der krankenKassen nicht zu stören. Im Vordergrund dieser fianziell starken Macht steht die Senkung von Kosten.
Die politischen Mandatsträger im Bund und den Ländern unterstützen den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen, obwohl durch die Schließung von Krankenhäusern das von Bürgern mit Steuermitteln bezahlte „Tafelsilber“ vernichtet oder verkauft wird. Als Alibi wird ein neues Qualitätsinstitut aufgebaut.
Viel schlimmer ist aber, dass die Anforderungen der Demografie an eine gute medizinische Versorgung unberücksichtigt bleibt. Wir haben und werden immer mehr chronisch erkrankte und multimorbide Patienten versorgen müssen. Dazu bedarf es der Vorhaltung von ambulanten und stationären Einrichtungen, die wohnortnah dem Versicherten/Patienten zur Verfügung stehen müssen.

Es steht wissenschaftlich fest, dass je größer eine stationäre Einrichtung ist, umso größer sind die Kosten für den Erhalt und die Durchführung qualitativ hochstehender Leistungen. In den letzten Jahren wird die Ausrichtung auf große Einrichtungen realisiert und zerschlägt die Leistungen von kleineren, aber sehr funktionsfähigen Krankenhäusern. Die logische Entwicklung daraus bedeutet, dass die stationäre Versorgung trotz qualitativem Abbau teurer wird. Ein politisch geduldeter Wahnsinn zu Lasten aller Bürger und dies in einem immer wieder falsch gelobten Sozialstaat Deutschland.
Wir fordern deshalb eine Umkehr in den Erhalt bestehender stationärer Einrichtungen mit einer auf den regionalen Bedarf ausgerichteten Versorgungsleistung für die Bürger. Dies muss in jedem Fall in enger Feinabstimmung mit den ambulant tätigen Berufsgruppen und den stationären Einrichtungen erfolgen.

Die dann auf einem hohen Qualitätsniveau erbrachten Leistungen für die Bürger dürfen aber nicht mehr über Pauschalvergütungen erfolgen, sondern mit einer dem Aufwand entsprechenden Vergütung. Nur so kann die Effizienz der Versorgung gesichert und gesteigert werden und nicht durch die destruktiven Kostensenkungsmaßnahmen der Politik und der Krankenkassen.

gez. Wolfram – Arnim Candidus
(freigegeben zur Veröffentlichung) presse@buerger-initiative-gesundheit.de
www.buerger-initiative-gesundheit.de

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