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Um die Lebensperspektiven für Menschen mit ME/CFS zu verbessern.

Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom leiden schwer

Datum: 02.02.2016 Kategorie: Aktuelles

Erkrankte fühlen sich wie lebendig begraben

Hersfeld-Rotenburg. Viele Menschen mit dem CF-Syndrom (chronische Erschöpfung) verbringen einen Großteil ihres Lebens im Bett.

Sie fühlen sich absolut kraftlos. Selbst der Weg zur Toilette fällt schwer oder ist unmöglich. Doch sie sind nicht depressiv, wie oft vermutet wird.

Anna W. (Name geändert) war Anfang 40, sportlich sehr aktiv, beruflich erfolgreich. Dann kam der Zusammenbruch. „Ich konnte mich nicht mehr auf dem Stuhl halten, nur noch wenige Schritte laufen.“ Ein Gefühl wie bei einer schweren Virusgrippe, so beschreibt Anna W., heute knapp 50 Jahre alt, ihren Zustand. Sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, Worte fielen ihr nicht ein, die Erinnerung streikte.

Dabei war sie immer ein „Geht-nicht-gibt’s-nicht-Mensch“ gewesen. Jetzt fühlte sie sich wie lebendig begraben. Ihren Beruf kann sie nicht mehr ausüben, Hausarbeit ist oft nicht möglich.

Der Hausarzt tippte auf Depressionen, die Familie zweifelte an ihr. Es folgte ein Odyssee zu verschiedenen Ärzten und Kliniken. „Sie haben nichts“, war am Ende stets die Diagnose. Ein Endokrinologe verschrieb Hydrokortison, was ihren Zustand etwas verbesserte. Nach drei Monaten fiel erstmals der Verdacht auf CFS, das Chronic Fatigue Syndrom. Die Diagnose wurde schließlich an der Berliner Charité gestellt.

Quelle und gesamter Artikel

https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/kreis-hersfeld-rotenburg-ort306260/menschen-chronischen-erschoepfungssyndrom-leiden-schwer-krankheit-kaum-bekannt-6088856.html