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Fatigatio e.V.

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Um die Lebensperspektiven für Menschen mit ME/CFS zu verbessern.

Chronisches Erschöpfungssyndrom - "Es ist nichts mehr von meinem Leben da" (wdr.de)

Datum: 31.07.2020 Kategorie: 07 Fatigatio e.V. Autor: NKK (kanter)

Viele Ärzte wissen nichts über die Krankheit.   Eine Viertel Million Menschen sind in Deutschland betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation hat ME/CFS als neurologische Erkrankung eingeordnet. Die Krankheit ist allerdings fast gar nicht erforscht. Was man weiß ist, dass ME/CFS nach Viruserkrankungen auftritt. Bis ein Arzt eine Vermutung oder gar eine Diagnose stellt, können Jahre vergehen. Die falsche Therapie macht alles noch schlimmer...

So war es auch bei Sabine Geditz.

Eine Viruserkrankung fesselt sie 2011 ans Haus. Dreieinhalb Wochen.
Dann erleidet sie einen Hirninfarkt, wird operiert. Dass die Leidenszeit erst damit beginnt, ahnt die damals 46-Jährige nicht. Sieben Jahre geht sie von Arzt zu Arzt. Sieben Jahre, in denen ihr Körper schwächer wird, die Muskeln weniger und die Ängste größer werden. "Es ist nichts mehr von meinem Leben da", sagt sie. Ihr Blick ist starr, es gibt kaum Bewegung in ihrem Gesicht. "Ich kann zur Toilette gehen, ich kann mir ein Brot machen – und Fernsehen."

ME/CFS Patienten werden häufig in Schmerzkliniken überwiesen, sollen Bewegungstherapien machen. Das kann fatal sein. Denn jede Bewegung kann den Schmerz verschlimmern. Über Tage hinweg. "Nach dem Besuch beim Arzt habe ich zwei Tage lang Schmerzen", bestätigt Sabine Geditz.

FAKTEN:

  • ME/CFS Syndrom: 250.000 Betroffene
  • Medizinische Versorgung ungenügend
  • Coronavirus könnte Zahl der Betroffenen erhöhen

Weiterlesen auf: https://www1.wdr.de/nachrichten/Chronisches-Erschoepfungssyndrom-ME-CFS-100.html