Die Arbeiten von Arend Heim, der infolge einer Covid-Infektion an ME/CFS erkrankte, gewähren einen eindrücklichen Einblick in einen Alltag, der durch die Krankheit grundlegend verändert ist. Seine Fotografien und Texte entstehen unter den Bedingungen starker körperlicher Einschränkung und eröffnen einen zugleich konzentrierten wie klaren Blick auf die unmittelbare Umgebung sowie auf innere Erfahrungsräume.
Auf zurückhaltende, aber eindringliche Weise macht die Ausstellung ME/CFS erfahrbar. Sie lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit der Lebensrealität Betroffener auseinanderzusetzen und ein vertieftes Verständnis für die weitreichenden Folgen der Erkrankung zu entwickeln.
Auch in Freiburg wurde die Ausstellung als wichtiger Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung wahrgenommen. Sie verdeutlicht die besondere Bedeutung künstlerischer Arbeiten, um Aufmerksamkeit für ME/CFS zu schaffen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Wir hoffen auch in Zukunft auf großes Interesse an den Werken von Arend Heim und danken allen Beteiligten für ihr großes Engagement.